Workshops für Jugendliche

Aktuelle Workshoptermine: 9., 12., 14., 19 und 23. April, jeweils von 9 bis 10-30 Uhr sowie nach Vereinbarung

Nähere Informationen und Anmeldung: ali@poika.at bzw. anna@poika.at 

Zielgruppe:
Jugendliche ab 13 Jahre

Dauer:
online: 1 Stunde – 1.5 Stunden und nach Vereinbarung
Präsenzworkshops nach Maßgabe und Vereinbarung.

VORAUSSETZUNGEN

Jede Person verfügt über einen eigenen PC/Laptop bzw. ein eigenes Handy mit stabiler Internetverbindung und funktionierender Kamera sowie funktionierendem Mikrofon. Die Kamera bleibt soweit möglich während des gesamten Workshops eingeschalten. Eine Lehrperson bzw. eine zuständige Person kümmert sich um den Check-in. Der Workshop findet je nach Absprache in einem geschlechtshomogenen oder gemischten Setting statt.

Eine Workshop-Trainerin arbeitet mit den Mädchen*, ein Workshop-Trainer mit den Buben* oder mit der ganzen Gruppe.

INHALTE

Im Workshop setzen sich Jugendliche mit den Themen Ausbildung, Schule und Beruf auseinander. Sie reflektieren ihre Zukunftsgestaltung, gerade in COVID-19 Zeiten ist dies umso dringlicher. Denn es gibt zahlreiche Ängste und Sorgen in Bezug auf eine (ökonomisch) unabhängige Zukunft. Eine zentrale Frage dabei ist: Wie wirken sich Herkunft und Geschlecht auf die eigene Zukunft aus? Gemeinsam wird daher erarbeitet, wie wichtig es gerade für Mädchen* ist, später auf eigenen Beinen zu stehen und sich ein eigenständiges Leben schaffen zu können, aber auch mit Burschen* wird über einen Ausgleich von Lohn- und Hausarbeit gesprochen. Darüber hinaus erarbeiten wir spielerisch Strategien, wie wirtschaftliche Unabhängigkeit und gleichberechtigte Beziehungen gestaltet werden können, und zeigen Ressourcen, die es dafür gibt.

WAS WIR KONKRET MACHEN

• wir arbeiten mit Lebensgeschichten von Jugendlichen, um ins Gespräch zu kommen
• wir geben Informationen über die Begriffe „GENDER“, „HERKUNFT“, „BENACHTEILIGUNG“, „ARBEIT“ und „GLEICHBERECHTIGUNG“
• wir (an)erkennen Benachteiligungen von Jugendlichen, sorgen aber dafür, dass diese nicht in der Opferrolle bleiben
• wir machen gemeinsam mit den Jugendlichen Verbündete ausfindig, die sie auf ihrem Weg begleiten
• wir unterstützen Visionen für eine gelungene Lebens- und Berufsplanung und zeigen Wege auf, diese umzusetzen
• wir besprechen Privilegien und möchten Buben* zu Unterstützern von Mädchen* machen
• wir vermitteln Wissen über die verschiedenen Einflüsse (Familie, Freund*innen, Medien, Bilder …) auf Ausbildungs- und Berufsentscheidungen
• wir zeigen spielerisch Aspekte der Geschlechter- und Migrationsgeschichte
• wir zeigen Erfolge, die bereits auf dem Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft erzielt wurden
• wir machen „unsichtbare“ Arbeit wie Haus- und Care-Arbeit sichtbar
• wir geben Vorbilder für Mädchen*, die zeigen, wie ein selbstbestimmtes Leben geführt werden kann
• wir zeigen, welche Anlaufstellen und Hilfsangebote es von Seiten der Stadt Wien, des Bundes, aber auch von NGOs für Jugendliche gibt
• wir arbeiten mit einem Toolkit, das mehrere Spielvarianten beinhaltet